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DDipl.-Ing. Wolfgang Schnauer
Geschäftsführer Schnauer Energie-, Solar- und Umwelttechnik
GmbH & Co KG, Krems:

Der Begriff "Kilowattpeak"
beschreibt die Nennleistung einer PV-Anlage bei maximaler bzw. idealer Sonnenein-strahlung. Für eine Nennleistung von
1 Kilowattpeak (1 kWp) sind je nach Art der Solarzellen rund 8 m² Dach- bzw. Fotozellen-fläche nötig. Damit können ca. 1.000 kWh Strom pro Jahr erzeugt werden.

 

 

Häufig gestellte Fragen zum Thema Photovoltaik.

Schnauer ist der Photovoltaik-Spezialist


Was ist eigentlich Solarenergie?
Durch Umwandlung von Wasserstoff in Helium setzt die Sonne durch Kernfusion kontinuierlich Strahlungsenergie frei, die wir als Licht und Wärme nützen können. Ohne diese Sonnenenergie gäbe es kein Leben auf unserer Erde. Die stündlich von der Sonne an die Erde abgegebene Strahlungsenergie ist höher, als die gesamte Weltbevölkerung in einem Jahr benötigt.

Was versteht man unter Solarstrom?
Solarstrom bezeichnet umgangssprachlich aus Sonnenenergie gewandelte elektrische Energie. „Solarstrom“ wird durch den photovoltaischen Effekt in Solarzellen erzeugt. Diese Energieform zählt zu den erneuerbaren Energien, da sie auf der Erde ständig zur Verfügung steht und die Sonne, nach menschlichen Maßstäben betrachtet, mit einer voraussichtlichen Brenndauer von noch etwa fünf Milliarden Jahren eine praktisch unerschöpfliche Energiequelle darstellt.

Was ist Photovoltaik?
Unter Photovoltaik versteht man die direkte Umwandlung von Sonnenenergie in elektrische Energie mittels Solarzellen. Solarzellen nutzen den photoelektrischen Effekt, um Solarstrahlung in elektrische Energie umzuwandeln. Viele einzelne Solarzellen werden zu einem Photovoltaik-Modul verbunden.

Was ist der Unterschied zwischen einem Photovoltaik-Modul und einem Sonnenkollektor?
Die Solarzellen in einem Photovoltaik-Modul nutzen den photoelektrischen Effekt, um Sonneneinstrahlung in elektrische Energie umzuwandeln. Sonnenkollektoren werden für die direkte thermische Wassererwärmung eingesetzt.

Macht Photovoltaik in Österreich überhaupt Sinn?
Unbedingt: Die Sonneneinstrahlung pro Quadratmeter und Jahr liegt in Österreich bei durchschnittlich rund 1.100 kWh, in begünstigteren höheren Lagen auch über 1.400 kWh. Mit diesen Werten kann man in ganz Österreich hoch effiziente Photovoltaik-Anlagen umweltfreundlich betreiben.

Arbeitet eine Photovoltaik-Anlage auch ohne Sonnenschein?
Absolut: an einem bewölkten Sommertag stehen der Photovoltaik-Anlage noch immer bis zu 80 Prozent Solarstrahlung zur Verfügung, da diffuse Strahlung auch von den Wolken reflektiert wird. Ein bewölkter Wintertag bringt immer noch ca. 25 Prozent der Solarstrahlung eines klaren Sommertages.

Ist mein Dach für eine Photovoltaik-Anlage geeignet?
Die ideale Dachfläche für eine PV-Anlage ist bei einer Dachneigung von ca. 30° nach Süden ausgerichtet. Selbst Dachneigungen bis zu 25 bzw. 60° und Abweichungen der Ausrichtung nach Südwest oder Südost beeinträchtigen den Energieertrag nur geringfügig. Wichtig ist, dass das Dach frei von Beschattung durch Bäume, Gebäude etc. ist.

Wie groß muss eine Photovoltaik-Anlage sein?
Eine Photovoltaik-Anlage mit einer Nennleistung von 1.000 Watt (1 kWpeak) benötigt etwa 8 m2 Dachfläche. Der durchschnittliche Stromverbrauch eines österreichischen Haushaltes beträgt etwa 3.700 kWh (ohne WW) jährlich. Mit etwa 27 m2 PV-Modulen können Sie also bereits etwa 50% Ihres Strombedarfes durch Solarenergie gewinnen. Mit einer PV-Anlage von rund 35 m2 sind Sie
bereits weitgehend energie-autark.


Welche Lebensdauer hat eine Photovoltaik-Anlage?
Die Lebenserwartung derzeitiger, moderner Photovoltaik-Anlagen nach dem letzten technischen Stand liegt bei 30 Jahren und darüber. Dazu kommt, dass PV-Anlagen ausgesprochen wartungs- und störungsfrei arbeiten.

Welche Bedingungen gibt es für die Energie-Einspeisung in das öffentliche Netz?
Nur die in das öffentliche Netz eingespeiste Energiemenge kann gefördert werden. Dafür ist ein Netzzugangsvertrag mit dem lokalen Netzbetreiber erforderlich. Die Abnahmepflicht der OeMAG ist nur gegeben, wenn die gesamte aus einer Photovoltaik-Anlage in das öffentliche Netz abgegebene elektrische Energie in einem, mindestens 12 Kalendermonate dauernden Zeitraum an die Öko- stromabwicklungsstelle abgegeben wird und der Betreiber dieser Anlage Mitglied der Ökobilanzgruppe ist. Der Eigenverbrauch ist in Abzug zu bringen.*
Einige Energieversorgungsunternehmen vergüten die Energiekosten für die eingespeiste Energiemenge.


Wie funktioniert die Auszahlung der Einspeisetarife?
Die Höhe der Einspeisetarife ist in der Ökostromverordnung des jeweiligen Jahres festgelegt und auf der Webpage der E-Control (www.e-control.at, Ökostrom, Einspeisetarife) nachzulesen. Gemäß den Allgemeinen Bedingungen der OeMAG ist der Zahlungstermin grundsätzlich der Monatsletzte für die eingespeisten Mengen des Vormonats (z.B. 31.5.2009 für die Mengen im April 2009).*

*Quelle: „Leitfaden Photovoltaik“ der Energie-Control GmbH (e-control),
Rudolfsplatz 13a, 1010 Wien

 

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