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bedeutet. Die Fuge zwischen den Modulen beträgt

in der Regel 2 cm.

Wenn man über die gesamte Länge oder Breite des

Raum-Moduls Wände ausspart, um große Räume

darzustellen, so werden entsprechende Unter-

bzw. Oberzüge oder verstärkte Decken- und Bo-

denkonstruktionen ausgebildet. In diesen Fällen

sind die Wandstärken meist mit 14 cm anzusetzen.

Zwischenmaße bei Länge oder Breite sind grund-

sätzlich für Ergänzungsteile und zur optimalen

Bauplatzausnutzung machbar.

Die Lastabtragung erfolgt bei Raum-Modulen vor-

wiegend über die Wände. Diese werden auf elasti-

sche Lager, deren Stärke und Flächendimensio-

nierung vom Modulgewicht abhängig ist, gesetzt.

Die Anforderung an die Ebenheit der Auflagerfläche,

wie beispielsweise Fundamentstreifen, ist hoch

und soll ± 2 mm nicht überschreiten.

Der Rohkörper

Der Rohkörper des Raum-Moduls, bestehend aus

Wänden und Decke, wird in einem Guss aus Stahl-

beton der Güte C30/37 hergestellt.

Der Boden wird in einem zweiten Arbeitsgang

angeformt und ist mittels Querkraftankern in den

Wänden fixiert. Höhere Betongüten sind bei Bedarf

möglich.

Die Wandstärke t

w

beträgt standardmäßig 9 cm,

kann aber infolge statischer Erfordernisse auf 14 cm

verstärkt werden.

Die Deckenstärke t

r

variiert je nach Nutzungsan-

forderung zwischen 10 und 18 cm.

Die lichte Raumhöhe ist prinzipiell variabel,

jedoch begrenzt mit H

i max

= 317 – t

f ges

, wobei

t

f ges

die Bodenstärke des Betons t

f

mit standard-

mäßig 12 cm zuzüglich der Stärke von eventueller

Wärmedämmung und individuellem Bodenaufbau

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