Der photoelektrische Effekt
wurde bereits im Jahre 1839 von dem
französischen Physiker Alexandre Edmond
Becquerel entdeckt.
1876
wiesen William G. Adams und Richard
E. Day diesen Effekt auch bei einem
Selenkristall nach. 1905 gelang es Albert
Einstein, den Photoeffekt richtig zu
erklären, wofür er 1921 den Nobelpreis
für Physik bekam. Nach vielen weiteren
Entdeckungen und Entwicklungen gelang es dann
1954 Daryl Chapin, Calvin Fuller
und Gerald Pearson, die ersten Siliziumzellen,
mit Wirkungsgraden von über vier Prozent,
zu produzieren, eine Zelle erreichte sogar einen
Wirkungsgrad von sechs Prozent. Die erste technische
Anwendung wurde Ende der 1950er Jahre in der
Satellitentechnik gefunden. Der Vanguard 1 Satellit
startete als vierter Satellit
am 17. März 1958 in die Erdumlaufbahn und
war der erste mit Solarzellen. In den
1960er und 1970er Jahren gab es, in erster Linie
durch die Nachfrage aus der Raumfahrt, entscheidende
Fortschritte in der Entwicklung von Photovoltaikzellen.