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Bei
allen Schnauer-Wärmepumpen-Heizsystemen
wird das Warmwasser gleichsam als Nebenprodukt
zum Heizbetrieb bereitet.
So wird auch die Wärme
für das Warmwasser mit erneuerbarer Energie
aus der verwendeten Wärmequelle (Grundwasser,
Erdreich, Luft) gewonnen. Üblicherweise
wird bei Wärmepumpenheizungen die Warmwassertemperatur
mit 45 - 50 °C angesetzt. Prinzipiell gibt
es zwei Methoden der Warmwasserbereitung:
Die
Warmwasser-Speicheranlage.
Hier wird warmes Wasser
in einem mindestens 400 l fassenden Warmwasserspeicher
bevorratet.
Bei diesem Verfahren ist eine so genannte Legionellenschaltung
notwendig, welche kurzfristig mittels einer
E-Patrone das Wasser von Zeit zu Zeit auf 60
°C erwärmt.
Frischwasser-Warmwasserbereitung.
Bei dieser etwas aufwendigeren
Lösung wird Heizungswasser mit 50 °C
aus einem Pufferspeicher (mindestens 500 l)
über einen eigenen Wärmetauscher geführt
und gibt seine Wärme an das durchströmende
Frischwasser ab.
Das Warmwasser ist somit immer frisch, da es
sich um kein abgestandenes Wasser aus einem
Bevorratungsspeicher handelt. Das Legionellenproblem
ist somit von vornherein ausgeschaltet.
Egal welches Verfahren genutzt wird, die Dimensionierung
erfolgt immer nach dem
individuellen Verbrauch (Anzahl der Bewohner,
große Badewanne, Whirlpool, etc.), damit
immer genügend Warmwasser vorhanden ist.
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